Presse- und Leserstimmen

March-Anzeiger, 24. Januar 2019

“Am ersten Literaturabend des Jahres wurde Peter Arbenz‘ Roman «Drama in der Werdmühle» besprochen. Selten hat ein Autor die Möglichkeit, bei einer Buchkritik seines eigenen Werks persönlich dabei zu sein. «Ich hatte schon ein kribbeliges Gefühl», gesteht der Altendörfler Autor.  «Ich freute mich auf die Rückmeldungen zum Buch, da ich bis jetzt noch nicht viele Rezensionen erhalten habe.» Am Abend selbst spürte er allerdings, dass die Teilnehmenden Hemmungen hatten,  Kritik zu äussern. So lobten viele den Spannungsaufbau, die Darstellung der Charaktere und die «süffige», kontrastreiche und teilweise ironische Sprache des Autors. Einige waren sogar detektivisch  unterwegs und prüften nach, ob auch alle historischen Fakten stimmten. Andere suchten nach den  fünfzehn Textfragmenten aus  Bob Dylan-Liedern, die Arbenz in seinem Roman «versteckt» hat – wer alle findet, dem spendiert der Autor ein Nachtessen. Kritisch fragte  Karl-Heinz Wyss, der diesmal durch den Abend führte, in die  Runde: «Geht der Autor zu weit, indem er dramatische Momente  ironisiert?» Die Mehrheit verneinte. Nein, es sei nicht nötig, die Brutalität deutlich zu beschreiben.  Ausserdem handle es sich beispielsweise bei der Hexenverbrennung oder der Folter um Praktiken, die in dieser Form zum Glück  Geschichte  seien. Eine Stimme aus den Reihen fragte sich, ob es wirklich möglich ist, dass Otto, einer der Hauptakteure im Roman, so schlecht mit Geld umzugehen wusste. Ja, antwortete der Autor, und berief sich auf historische  Dokumente, die dies belegen. Allgemein habe er sich beim historischen Roman an den Grundsatz gehalten: «Alles, was man nachprüfen kann, muss wahr sein.»”

 

Dr. Hans Wehrli, Alt-Stadtrat von Zürich

“Meine Gattin und ich haben beide das Werdmühle-Drama mit grosser Freude gelesen. Es ist inhaltlich und sprachlich sehr gelungen und vermittelt ein überzeugendes Stimmungsbild der Zürcher Müllerei im 17. Jahrhundert. Unsere Familie hat mit ihren drei Mühlen in Stammheim und der Mühle am Oberen Mühlesteg in Zürich sehr ähnliche Dramen erlebt: Hungersnot, Getreidepreisschwankungen, Konkurs, Suizid, Mord, Müller, welche sich mehr für ihre Pferde als für ihre Kunden interessiert haben, den Durchmarsch der Schweden durch Stein am Rhein im 30-jährigen Krieg, das Lavieren zwischen Katholiken, Reformierten, Zürcher Regierung und Abt von St. Gallen, Klagen von Nachbarn wegen «Wasser-Abgrabens», mehr oder weniger standesgemässe Ehen. Die Krisen wurden in unserer Familie jeweils vor allem dank der Tüchtigkeit der Frauen (Mütter, Schwiegermütter und Ehefrauen) überwunden. Erbstreitigkeiten gab es bei uns praktisch nie: Die Brüder und Schwestern waren sich bis heute immer bewusst, dass eine Mühle langfristig nur überleben kann, wenn die Geschwister das meiste Kapital in der Mühle stehen lassen.”

 

Hanna Steinegger, Buchautorin, Schönenberg

“<Drama in der Werdmühle>: Ein Familien-Roman voller Dramatik. Peter Arbenz schildert die Geschichte seiner Vorfahren im Zürich des 17. Jahrhunderts. Wer sich mit Geschichte befasst, stösst immer wieder auf bekannte Grössen. Im Zentrum steht die Zürcher Werdmühle. Ein Ort, der aus politischen und familiären Gründen nie zur Ruhe zu kommen scheint. Neben den belegbaren historischen Fakten schildert der Autor die Liebesgeschichte und spätere Heirat Otto Werdmüllers mit der Bauerntochter Barbara Arbentz und vereinigt anschaulich Fiktion mit Fakten.
Bis vielleicht auf die zahlreichen, teils komplizierten Namen, die nun mal dem Zeitgeist entsprechen, liest sich das Buch angenehm leicht.
Gerne empfehle ich es allen historisch interessierten Lesern.”

 

March Anzeiger und Andelfinger Zeitung vom 4. April 2018

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Wir Walser, 1/2017, 55. Jahrgang:

“Bewegende Momente verspricht auch der neue Roman von Peter Arbenz mit dem Titel <Die Valdostaner>. Der Autor entführt uns ins Aostatal des späten 16. Jahrhunderts und entwickelt eine spannende Familiengeschichte mit erzählerischem Flair und historischem Hintergrund. Ein Buch, das zu faszinieren vermag.” (Mattheo Eggel)

 

March Anzeiger, 29. August 2016:

“Die gelungene Verknüpfung von historisch dokumentierter Vergangenheit mit prosaischer Erzählung und mit der eigenen Fantasie bei der Charakterisierung und bei den Handlungen der Protagonisten überzeugte und bescherte den Zuhörern einen literarisch vergnüglichen Abend.”

 

Walliser Bote, 8. Februar 2016:

“Wer meint, die gross angelegte Familiensaga sei vor allem in der angelsächsischen Literatur heimisch und ‘vom Winde verwehte’ Familienbande eine Spezialität amerikanischer Autorinnen, der irrt sich gründlich. Mit dem neuen Buch ‘Die Valdostaner’ zeigt der Schweizer Autor Peter U. Arbenz, dass Familienschicksale, ein hartes Leben und der ständige Kampf um die eigene Existenz auch in unseren Breiten durchaus üblich waren.”

 

March Anzeiger, 16. Dezember 2015:

“Peter U. Arbenz aus Altendorf hat ein Buch über seine Vorfahren geschrieben. Als Präsident des Familienvereins der Arbenz konnte er auf viele Fakten zurückgreifen. Diese hat er mit dichterischer Freiheit in einer spannenden, leicht lesbaren Familiensaga festgehalten. Er erzählt, wie die Handelsreisenden Arbenson aus dem Aostatal zur Eidgenossenschaft fanden.”

 

Andelfinger Zeitung, 30. Oktober 2015:

“In dem historischen Familienroman ‘Die Valdostaner’ von Peter U. Arbenz erhält der Leser einen Einblick in die Welt der Säumer des 16. Jahrhunderts. Die Hauptfiguren des Romans hat es wirklich gegeben – es sind die Vorfahren des Autors. Basierend auf dem, was in Jahrzehnten über seine Familie zusammengetragen wurde, lässt er in seinem Buch die Urahnen wieder lebendig werden und beschreibt ihr beschwerliches Leben, ihre Sorgen und Nöte.”